Bessere Förderung für Einbruchschutz

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Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zum 1. April die Förderung zur Verbesserung des Einbruchschutzes erweitert. Wie wichtig gute Sicherheitstechnik ist, verdeutlicht die Polizeistatistik 2015. Demnach sind die Einbruchszahlen bundesweit auf einen Rekordwert gestiegen.

Immobilienbesitzer und Mieter können den Einbau von einbruchhemmenden Türen oder Alarmanlagen künftig einfacher finanzieren. Die staatliche Förderbank KfW erweitert ab 1. April ihr Förderangebot zur Verbesserung des Einbruchschutzes. Neben Zuschüssen von bis zu 1500 Euro vergibt sie nun auch zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro pro Wohneinheit. Zudem fördert sie Einbruchsschutzmaßnahmen fortan separat, bislang war dies nur im Rahmen von energetischen Sanierungen oder altersgerechten Umbauten möglich.

Gleichzeitig erweitert die KfW den Katalog der förderfähigen Maßnahmen. Finanziell unterstützt werden künftig unter anderem auch:

  •     der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (z.B. spezielle Fenstergriffe),
  •     der Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren (z.B. Türspione, Mehrfachverriegelungssysteme mit Sperrbügel, Gegensprechanlagen),
  •     der Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (z.B. Kamerasysteme, Panikschalter).


Einbruchszahlen 2015 deutlich gestiegen

Wie wichtig eine gute Sicherheitstechnik ist, verdeutlicht die Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 (PKS), über die die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet. Demnach ist die Zahl der Einbrüche im vergangenen Jahr bundesweit um rund zehn Prozent auf einen Rekordwert von 167.000 gestiegen. Immer öfter handelt es sich bei den Kriminellen um organisierte Einbrecherbanden aus dem Ausland, die nach ihrem Beutezug schnell über die offenen Grenzen verschwinden. Bereits 2014 waren die Einbruchszahlen gestiegen.

Quelle: GDV Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft

 

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